Das Goethe-Institut kürte die Keramikerin Hedwig Bollhagen 2006 unter die 10 besten deutschen Designer. Ihre zeitlosen Gebrauchskeramiken, viele davon Form-Klassiker, signierte sie mit einem schlichten wie markanten HB.
Die Ausstellungsszenographie entwickelt sich auf ca. 300 qm anhand ihres frühen Dekors „Fadenkaro“ in feinen Linien und konzentrischen Kreisen. Die Ausstellungsarchitektur vereint gestalterisch die unterschiedliche Kubatur von Alt- und Neubau: zunächst eher atmosphärisch verdichtet, öffnen acht Dachflächenfenster einen lichtdurchfluteten, modernen Raum mit fast raumhohen Tageslichtvitrinen – eine Besonderheit in der deutschen Museumslandschaft. Die Objekte werden somit unter Lichtverhältnissen präsentiert, wie sie auch für die Kerammalerinnen am geeignetsten sind. Beide Räume durchziehen wandseitig durchgehende Sockelbänke mit hoher Aufenthaltsqualität.

Tageslichtvitrine mit Keramiken von HBs langjährigem Freund Charles Corde

BLICK IN DAS HEDWIG BOLLHAGEN MUSEUM
raumhohe Tageslichtvitrine (H 3,15m x 1,60m) mit Keramiken von HBs langjährigem Freund Charles Crodel (1894 - 1973)